Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Der Arzt stellt die Diagnose anhand des typischen Krankheitsbildes. Ergänzend kann er entsprechende Blutuntersuchungen durchführen. Ein Test weist bestimmte Antikörper im Blut nach (Paul-Bunnell-Test). Diese Antikörper sind stark altersabhängig und teilweise im Kleinkindalter noch nicht nachweisbar. Die zweite Untersuchung ist ein sogenannter Blutausstrich, der unter einem Mikroskop beurteilt wird. Er gibt Aufschluss über ungewöhnliche Formen von weißen Blutkörperchen, die typischerweise bei dieser Infektion vorkommen. Sie sind bei fast allen Erkrankten nachzuweisen.

Wie würd das Pfeiffersche Drüsenfieber behandelt

Eine ursächliche Therapie ist bisher nicht möglich. Der Arzt wird aber die Symptome behandeln.

  • Bettruhe, beziehungsweise körperliche Schonung
  • Warme Getränke lindern Halsschmerzen.
  • Kinder sollten viel trinken und leicht verdauliche Nahrung zu sich nehmen.
  • Fiebersenkende Maßnahmen und Medikamente (z.B. Paracetamol)
  • Keine körperliche Anstrengung, bis die Müdigkeit verschwindet

Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind auch bis zu vier Wochen nach der Krankheit nicht körperlich anstrengt. Zwar ist die Komplikation sehr selten, aber eine extreme körperliche Anstrengung kann zu einem Milzriss führen. Manchmal vergehen mehrere Monate, bis das Kind wieder körperlich fit ist.

Komplikationen müssen speziell behandelt werden.

Hinweis: Seltene bakterielle Superinfektionen des Pfeifferschen Drüsenfiebers sollten nicht mit dem Antibiotikum Ampicillin behandelt werden, da danach in dieser Kombination typischerweise eine allergische Hautreaktion auftritt.