15. August 2004: Wanderung zu irgendeinem Berg in der Nähe von Itajubá

Gestern waren wir das erste Mal wandern. Erst sind wir mit dem Auto (zu viert hinten gesessen) ein Stück aus der Stadt herausgefahren. Irgendwo am Fuße eines Berges haben wir dann gehalten und sind ausgestiegen. Dann ging es sofort los: steil bergauf, auf einem mit Kuhfladen gepflastertem Hang. Nach einer Weile mussten wir dann durch einen Stacheldraht-Zaun klettern was mehr oder weniger gut gelang. Anschließend führt der Weg durch dichtestes Gestrüpp weiter, welches sicherlich die ein oder andere Zecke für uns bereit hielt (stimmts Manja?). Als wir das schließlich geschafft hatten (nunca mais!), führte der Weg auf einem extrem steilen Bergpfad weiter. Teilweise auf allen Vieren an Wurzeln festhaltend (und ich schnaufend wie ein altes Weib) sind wir dann da ewig lang hochgeklettert durch ziemlichen Wald. Irgendwann wurde dieser dann lichter und nach ewiger Zeit kamen wir dann auch am Gipfel des Berges an. Der Ausblick entschädigte uns dann teilweise für die erlittenen Qualen. Auf dem Gipfel haben wir uns dann erstmal alle einen Sonnenbrand zugezogen (hätte ich bloß den Dschungel-Hut aus dem Globetrotter gekauft!!). Anschließend ging es dann den abartigen Pfad wieder bergab. Außer ein paar Rutschern auf dem Hintern und dreckigen Hosen, ist aber nichts passiert. Zum Abschluss des Tages sind wir noch in einem leckeren Restaurant eingekehrt, wo ich mir die erste Chance entgehen ließ Feijoada zu probieren.

Fotos zum Ausflug