31. Januar 2005: Das Mondtal

Noch immer durchnässt und durchgefroren vom Ausflug zum Chacaltaya, erreichten wir gegen 14 Uhr das Mondtal. Die Reiseführerin meinte, wir könnten die Jacken im Bus lassen, da es warm sei.
Doch was sie damit meinte, war mir erst klar, als ich ausstieg und wie gegen eine Hitzewand lief. Dort waren mindestens 30°C und die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel. Einen Moment zog ich in Betracht meine Alpacawollmütze aufzusetzen und meine Kopfhaut zu schonen, die im letzten halben Jahr schon weit mehr Sonnenbrände erlebt hat, als im gesamten Leben zuvor.
Letztendlich ließ ich jedoch nur Jacke und Pullover im Bus, schließlich hatten wir sowieso nur 40 Minuten geplante Besichtigung des Mondtals.
Das Mondtal ist eine Ansammlung von seltsamen Felsformationen, die sich angeblich jeden Tag und nach jedem Regen ändern sollen (sicherlich nicht in großen Maßen). Zwischen den Steinen wachsen hin und wieder Kakteen, was das gesamte Tal als eine Art Wüste erscheinen lässt. Viel gibt es dazu nicht zu erzählen. Schaut einfach die Bilder an!
Nach den besagten 40 Minuten, die ich tatsächlich ohne Sonnenbrand überstand und in denen meine Klamotten auf wunderbare Weise blitzgetrocknet waren, ging es schließlich zurück nach La Paz.

Fotos vom Mondtal